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2.6.2015 Und es geht doch!




Auf dem Weg im Rollstuhl

BABETTS REISEBERICHT 2012


Träume nicht dein Leben, lebe deinen Traum!

 

Der Jakobsweg ist für Menschen im Rollstuhl längst nicht unmöglich. Ganz im Gegenteil! Er eröffnet,völlig frei von Raum und Zeit, die Möglichkeit Grenzen zu erfahren und diese trotz so mancher Unebenheit, welche die Natur mit sich bringt, bewältigen zu können. Das Ziel Santiago zu erreichen, entschädigt für alle Schmerzen und Mühen. Wenn man sich dazu entschliesst eine Pilgerreise anzutreten, sollte man mental gut darauf vorbereitet sein. Denn so lassen sich viele Dinge, welche sich ganz einfach auf dem Weg ergeben, fast wie von selbst bewältigen.


Ansonsten hätten wir keine 110 km – von Sarria bis Santiago de Compostela – bewältigt. Auch bei grösster Anstrengung findet sich dennoch immer wieder Zeit, eine wunderschöne abwechslungsreiche Landschaft zu geniessen, welche immer wieder von Wäldern, Bergen, Flüssen und idyllischen kleinen Dörfern durchzogen wird. Trotz aller Schönheit des Weges, wären doch so einige Passagen mit dem Rollstuhl ohne die Hilfe zahlreicher lieber Mitpilger einfach nicht zu überwinden gewesen. Alles was man für und auf dem Weg benötigt, ergibt sich einfach. Nicht zu glauben, aber war!


Hat man dann das ersehnte Ziel Santiago erreicht, sollte man unbedingt die Kathedrale besichtigen. Auch die Messe in der Kathedrale ist ein Erlebnis, welche in Erinnerung bleibt. Zum Entspannen oder um einfach den Tag ausklingen zu lassen empfiehlt es sich, eines der vielen gemütlichen Cafés und Restaurants in Santiago zu besuchen. Auch wenn Santiago de Compostela für die meisten Pilger das Ende einer unbeschreiblichen Zeit und Reise bedeutet, wollte ich als schönen Abschluss meiner Reise weiter ans Kap Finisterre. Hat man das Kap erreicht, erreicht man somit den letzten Meilenstein des Weges und es bietet sich ein wunderschöner Ausblick, welcher einfach alles vergessen lässt.


Wenn man möchte, ist also fast alles möglich. Selbst mit körperlichem Handicap ist eine Pilgerreise auf dem Jakobsweg machbar, auch wenn dieser nicht barrierefrei ist. Es war einfach ein unbeschreibliches Erlebnis, welches vielen ermöglicht werden sollte und immer in Erinnerung bleiben wird.

Eure Babett!


28.4.2015 Im Banne des Jakobsweges:


Kuriose Geschichten und alte Legenden bringen die stummen Monumente zum Sprechen. Von Andreas Drouve


"Kommen Sie und haben Sie teil am Wunder!" - Mit diesem Slogan wirbt Spanien für den boomenden "Himmelspfad" in die Sehnuchtsstadt Santiago de Compostela. Der Jakobsweg durch Spaniens Norden bietet eine einzigartige Begegnung von Kultur, Natur und Spiritualität; er gibt Sinnsuchern Orientierung, ermöglicht erdverbundene Spiritualität und authentische Selbsterfahrung. An den geheimnisumwitterten Stellen dieses Pilgerweges wirkt die Vergangenheit fort. Andreas Drouve erzählt von berühmten Menschen im Banne des Jakobsweges, von Franz Xaver, Cesare Borgia, Ignatius von Loyola, aber auch von heiligen Einsiedlern, unglücklichen Liebenden und mystisch veranlagten Schäfern. Sachliche Informationen weisen den Weg zu den konkreten Schauplätzen und ihren sichtbaren Überbleibsel. Die kurzen Geschichten sind ein unverzichtbarer Begleiter und lassen die Atmosphäre dieses alten Pilgerweges spürbar we


7.3.2015 Ein Camino-Krimi aus der Schmöcker-Ecke


Tod auf dem Jakobsweg, von Petra Oelker


Einmal nur Urlaub vom norddeutschen Regen! Journalistin Leo Peheim geht auf Wanderschaft quer durch Spaniens Norden. Der Jakobsweg verheißt nicht nur körperliche, sondern auch spirituelle Ertüchtigung. Weite Landschaften, Sonne, alte Kunst und eine nette Reisegesellschaft – Erholung pur.


Wären da nicht dieser «Unfall» eines Mitreisenden gleich am zweiten Tag und der plötzliche Tod eines Hostalwirtes. Unfälle? Leo wittert Mord. Umso mehr, als sich einige Mitglieder ihrer Reisegruppe seltsam verhalten.


Spätestens am Ziel, in Santiago de Compostela, weiß sie, dass auch Neugier mörderisch gefährlich sein kann.  



20.2.15 Der leckere Tip aus der Süßwarenabteilung!


Wir backen eine Tarta de Santiago!


Wer auf dem Camino unterwegs ist, der muß einfach mal eine Tarta de Santiago probiert haben ... sei es als Nachtisch, oder einfach mal so zwischendurch. Und wenn es einen dann richtig gepackt hat, dann will man auch zuhause auf eine schmackhafte Tarta de Santiago einfach nicht mehr verzichten! Und das kann man nun wirklich verstehen! Jetzt wird es aber ernst: Der Hobbykoch braucht neben einem funktionierenden Küchenofen noch die folgenden Zutaten:


* 6 Eier

* 275g Zucker

* 1 Zitrone, abgeriebene Schale

* 500g Mandeln, enthäutet, fein gerieben

* Puderzucker

* 1 Prise Salz

* Öl


Die Zubereitung:

Arbeitszeit: ca. 45 Min. / Schwierigkeitsgrad: normal

Kalorien pro Person: keine Angabe ( unwichtig, das schmeckt einfach! )


Ofen auf 150°C vorheizen. Eine Springform (26 cm) dünn mit Öl bestreichen. Boden und Rand mit Backpapier auslegen. Eier sehr schaumig rühren ( mindestens 10 Minuten! ). Dann, Zucker einrieseln lassen und die Masse dick cremig aufschlagen. 

Abgeriebene Zitronenschale und eine Prise Salz zugeben. Die geriebenen Mandeln löffelweise untermischen. Masse in die Form füllen, glatt verstreichen und im vorgeheizten Ofen ca. 1 Stunde backen. Torte mit einem Holz- oder Metallspießchen anstechen, bleibt keine Masse daran haften, dann ist die Torte fertig gebacken. Torte aus dem Ofen nehmen und in der Form auskühlen lassen. Torte mit Puderzucker bestreuen und servieren.


Guten Appetit - buen provecho!



8.2.15 Die Film-Empfehlung!


Dein Weg (Originaltitel: The Way)


 ... ist ein von David Alexanian und Emilio Estévez  produzierter Film. Das amerikanisch-spanische Drama ist eine Zusammen- arbeit zwischen Martin Sheen in der Hauptrolle und seinem Sohn, dem Regisseur Emilio Estevez, zu Ehren des durch Nordspanien verlaufenden Jakobswegs  ( Camino de Santiago ). 

Handlung

Thomas „Tom“ Avery ist ein erfolgreicher amerikanischer Augenarzt, der nach dem Tod seines erwachsenen Sohns Daniel nach Frankreich reist. Daniel kam, als er in den Pyrenäen auf dem Jakobsweg unterwegs war, während eines Sturms ums Leben. Ursprünglich wollte Tom Daniels Leiche in die USA überführen, doch dann begibt er sich aus Trauer und zu Ehren seines toten Sohns auf den alten, spirituellen, rund 800 Kilometer langen Pfad Richtung Santiago de Compostela. Zunächst allein, trifft Tom unterwegs drei Pilger, die alle auf der Suche nach mehr Sinn in ihrem Leben sind: Joost, Sarah und Jack. Unterwegs treffen sie immer wieder auf andere Pilger, unter anderem zwei Franzosen, einen jungen Italiener und den älteren Priester Father Jack aus New York. Besetzung: Ursprünglich waren Michael Douglas und Mel Gibson für die Hauptrolle vorgeschlagen, doch dann hat Estévez die Rolle der Hauptfigur speziell für seinen Vater geschrieben. Neben den Hauptcharakteren sind im Film ausschließlich wirkliche Pilger aus der ganzen Welt zu sehen. 

Kritik

Das Lexikon des Internationalen Films sah „eine höchst reizvolle Auseinandersetzung mit dem Jakobsweg, die die Vielgestaltigkeit und Ambivalenzen modernen Pilgerns reflektiert. Jenseits üblicher „Wellness“-Frömmigkeit nimmt der Film mit auf eine äußerlich ruhige, aber von inneren Spannungen geprägte Reise, die von dezidiert areligiösen Figuren unternommen wird, trotzdem aber spirituelle Dimensionen berührt“.


Neil Genzlinger / New York Times lobte Martin Sheen als sehr überzeugenden Schauspieler und seinen Sohn Emilio Estévez als empfindsamen Regisseur. Er schließt mit dem Urteil, die Schönheit des Filmes liege in der Tat darin, dass Estévez nicht explizit darstelle, was die vier feinen Schauspieler in ihren Rollen jeweils finden, außer der Freundschaft. Er ließe sie vermitteln, dass persönliche Änderungen nicht mit großen Fanfarenstößen angekündigt werden.


Für das Portal film-rezensionen.de ist „Dein Weg“ ein „kleiner und leiser Film über Menschen und ihre Geschichten“, der „wohltuend authentisch“ und „lebensbejahend“ ist.


Robert Zollitsch, von 2008 bis 2014 Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, fand nach der Pressevorführung lobende Worte für den Film: „… ein sehenswerter Film – nicht nur für Christen, sondern für alle Menschen, die unterwegs und auf der Suche sind.“


Quelle: Wikipedia



17.1.15 Viele Wege und  Fortbewegungs-techniken führen nach Santiago! 

Mit dem Traktor auf dem Jakobsweg

Am 14.05.2014 ging es los: Aufbruch von Brodenbach an der Mosel zu einer Fahrt mit Traktor und Bauwagen auf dem Jakobsweg. Das Ziel des Traktor-Pilgers Ewald Sewenig: Santiago de Compostela in Galicien.Danach: Rückreise und Ankunft in der Heimat im August


Vor einigen Jahren hatte sich Ewald Sewenig die Pilgerreise vorgenommen - zusammen mit seiner Lebensgefährtin. Nach seiner Pensionierung war die Zeit dafür gekommen. Nach monatelanger Arbeit war ein Anhänger zum fahrenden Zuhause umgebaut worden. Dann geschah das Unfassbare: Seine Lebensgefährtin verstarb völlig unerwartet. Ewald Sewenig beschloss, seine Reise allein anzutreten. Die ungewöhnliche Art zu pilgern war auch der Wunsch seiner Partnerin gewesen. Ewald Sewenig setzte nun die gemeinsame Idee in die Tat um; er machte sich auf der von Beiden ausgearbeiteten Route auf den Weg. Mit einem Zylinder und 24 PS brachte er fast 5.000 Kilometer hinter sich. Und seine Pilgerfahrt mit dem Traktor verlief so unkompliziert, dass er schon früher als geplant in seinem Heimatort eintraf.


Nach der Willkommensfeier und der Freude über das Wiedersehen, plant er die vielen Erlebnisse und Anekdoten seiner Pilger-Tour in einem Buch zusammen zu fassen.


7.12.14 Eine Film-Empfehlung schon für das Jahr 2015 ... wieder aus der Abteilung Heiteres

"Ich bin dann mal weg",  frei nach HP Kerkeling,

 Regie Julia von Heinz; Produzent Nico Hofmann

Mit: Devid Striesow, Annette Frier, Martina Gedeck u.a.


"Es ist ein sonniger Juni-Morgen als Entertainer Hape           ( gespielt von Devid Striesow ) endlich seinen inneren Schweinehund überwindet und in St-Jean-Pied-de-Port aufbricht . Sechs Wochen liegen vor ihm, allein mit sich und seinen 11kg schweren Rucksack. Er marschiert über die schneebedeckten Gipfel der Pyrenäen, durch das Baskenland, Navarra und Rioja bis nach Galizien zum Grab des heiligen Jakob - seit über 1000 Jahren Ziel für Gläubige aus der ganzen Welt. Nach 35 Tagen erreicht er erschöpft sein Ziel, ziemlich geläutert und mit sich selbst im Reinen"  www.fimstarts.de 


15.11.14   Eine Buchempfehlung, aus der Abteilung Heiteres:                             

Tim Moore, Zwei Esel auf dem Jakobsweg. Wie ein Engländer sein Herz an Spanien verlor

"Was passiert, wenn ein Engländer sein Herz und die Zügel in die Hand nimmt und sich mit einem französischen Esel auf heiliges spanisches Terrain begibt? Genau, der Esel ist störrisch, der Weg nach Santiago de Compostela lang, und Tim Moore findet in seinem Pilgerführer aus dem 12. Jh. auch nicht immer die passenden Tipps. Dafür findet er etwas anderes: den Weg in sein eigenes Herz" Piper Verlag München, www.piper.de

 

>> Sehr britisch und sehr pfiffig <<   Die Zeit

 

>> Zwei Esel auf dem Jakobsweg ist nicht nur schreiend komisch, sondern bietet einen nüchternen, von jeder esotrischen Peinlichkeit befreiten Blick auf das geschehen <<   Die Presse