von PAMPLONA nach LOGROÑO

Pamplona, Plaza del Castillo
Pamplona, Plaza del Castillo

1. Tag: Ankunft ( alle ) vor 13h am Flughafen Madrid Adolfo Suárez ( Barajas ). Ein CP Tourbegleiter ist am Flughafen, um alle Teilnehmer zu empfangen; der Bus fährt dann um 14:30 ab, und die Fahrt       ( ca. 4h ) geht direkt zum Hotel ( **** ), ganz im Herzen von Pamplona gelegen. Unweit des Hotels gibt es eine Reihe von Sehenswürdigkeiten, wie z.B. die imposante gotische Kathedrale Santa María  ( mit klassizistischer Fassade! ), das schmucke Rathaus mit Barockfassade, von wo aus im Juli das feucht-fröhliche Patronatsfest "Sanfermines" mit "chupinazo" und den morgenlichen und teils haarsträubenden "encierros"  ( "Stierläufen" ) gestartet wird, entlang der Ruta de los Encierros, die zur berühmten Stierkampfarena ( Plaza de Toros ) führt. Wir werden es aber nicht mit wilden Stieren aufnehmen müssen, stattdessen haben wir während des Abends  viel Zeit die zentrale Plaza del Castillo zu entdecken – ein Hemingway-Klassiker! - und somit all die Kneipen und Lokale dort … unter anderem  natürlich auch das berühmte Café Iruña! 

El alto del Perdón, rundum grandiose Panorama-Blicke ... wohin das Auge schaut!
El alto del Perdón, rundum grandiose Panorama-Blicke ... wohin das Auge schaut!
2. Tag: Erste Wanderung von Pamplona nach Puente la Reina ( 23,7km, 5-6h ), über die Gebirgskette Sierra del Perdón. Eine traumhaft schöne Landschaft mit spektakulärer Fernsicht vom Alto del Perdón in beide Richtungen. Von hier geht es ca. 3h meistens bergab weiter. Ein freundliches Hotel wartet dann in Puente la Reina, sowie zum Mittagessen Leckeres aus der Regionalküche Navarras! Später, nach einer kleinen Siesta gibt es Zeit für die mittelalterlichen Sehenswürdigkeiten. Pflichtprogramm hierbei: die berühmte, 110m lange romanische Brücke über den Fluß Arga ( 11. Jh., das Wahrzeichen der Stadt! ), die romanisch-gotische Iglesia del Crucifijo ( Kreuzkirche, 11 Jh., 9-20h ), sowie die romanische Iglesia de Santiago el Mayor ( 12 Jh. spätere Umbauten, 17-20h ) mit verschiedenen Darstellungen des Heiligen Jakobus.
Die Brücke von Puente la Reina
Die Brücke von Puente la Reina

3. Tag: Wanderung von Puente la Reina nach Estella ( 22,8km, 5-6h ). Auf dem Programm: liebliche Hügellandschaften mit herrlichen Ausblicken! Auf halben Weg dann … die Überreste einer alten Römerbrücke. In Estella ( baskisch: Lizarra ) soll es allen Teilnehmern richtig gut ergehen, dies gilt für die Unterbringung als auch für den kulinarischen Part ( Mittag ). Estella, am Rio Ega gelegen,  ist eine mittelalterliche und schöne Stadt ( "Estella la bella" ), der Besuch lohnt sich und es gibt recht viel zu sehen! Früher auch das "Toledo des Nordens" genannt, hat Estella heute noch eine Anzahl bedeutender Kirchenbauten zu bieten, die einen Besuch absolut lohnend machen; hervorzuheben sind hier die romanische und dreischiffige Iglesia San Pedro de la Rúa ( 12 Jh.; 18:30 - 20h ) mit einem wunderbaren romanischen Kreuzgang, die romanisch / gotische Iglesia de San Miguel ( 12-14 Jh. ) mit ihrer reich verzierten Nordfassade, sowie die romanisch / gotische und einschiffige Iglesia del Santo Sepúlcro ( 12. Jh., besonders zu erwähnen: die gotische Frontfassade ). Weiter ist als Profanbau der frühere Königspalast zu nennen ( 12 Jh. ), der romanische Palacio de los Reyes de Navarra. Für den Schlummertrunk empfehlen wir die Plaza de los Fueros de Estella, hier an diesem Hauptplatz kann man gemütlich bei Lieblingsgetränk und "tapitas" sitzen, und das ganze  Leben und abendliche Treiben Estellas an sich vorbeiziehen lassen!

 

Brücke in der Altstadt von Estella
Brücke in der Altstadt von Estella

4. Tag: Von Estella nach Los Arcos ( 22,5km, 5-6h ). 1. Haltestelle: das Monasterio de Santa Maria la Real de Irache; die örtliche Bodega ist unter Pilgern populär - sicherlich auch aufgrund des Weinbrunnens von Irache ( Vorsicht: kostenlose Selbstbedienung )!. Und wieder, über viele km … herrliche Landschaften wohin man schaut, Hügel, Getreidefelder, Weinanbau, und einige Eichen- und Pinienwäldchen hier und dort. In Los Arcos ist die einschiffige und reich verzierte Iglesia de Santa María ( 12. - 18. Jh. ) das mit Abstand wichtigste Bauwerk, beeindruckend - innen und außen -  die Kombination verschiedenster Baustile: Romanik, Renaissance, Barock bis zum Rokoko. Nach der Besuchszeit ( 17 - 20h ) gibt es noch die Möglichkeit an einer Messe teilzunehmen, die in verschiedenen Sprachen mit einer Segnung der Jakobspilger endet. Anschließend auf dem Programm: Ausruhen in einem schönen Hotel, ein leichtes Abendessen vielleicht, und dann einfach den Moment und das Erlebte in vollen Zügen geniesen!

 

La Iglesia de Santa María in Los Arcos
La Iglesia de Santa María in Los Arcos

5. Tag: Wanderung von Los Arcos nach Viana ( 19km, 5h ). Es sind 2h zu Fuß bis zum Dorf Torres del Rio, bekannt für seine romanische Heiliggrab-Kirche aus dem 12. Jh. - ein kleines, achteckiges Juwel am Rande des Caminos! Die Kapelle Virgen del Poyo ist das nächste Etappenziel, von hier geht es bergab durch das Cornava-Tal. Und dann kommt die Altstadt von Viana, früher Hauptstadt eines kleinen Fürstentums! Und das Fürstentum lebt noch weiter, und zwar darf die älteste Tochter von König Felipe VI, Leonor de Borbón y Ortiz, u.a. den Titel als  Princesa de Viana führen! Aber auch ohne Adelstitel ist Viana ein charmanter und recht lebendiger Ort, mit eigener Geschichte. Die kleine Stadt ist Reich Baudenkmälern, sei es die Iglesia de Santa María de la Asunción ( 13. - 18.Jh., Besuchszeit abends 30 Min vor der 20h-Messe ), oder die vielen Paläste im Barock- oder Renaissance-Stil. Das bekannteste und vielleicht auch schönste Gebäude ist das Rathaus mit seiner prächtigen Barockfassade, gleich gegenüber der Iglesia de Santa María. Nach dem Wandern und all den Eindrücken des Tages ist natürlich für Unterbringung und Gastronomisches gesorgt: man darf sich jetzt bei seinem Lieblingsgetränk ein bißchen zurücklehnen und das quirilige Viana beobachten und auch ein bißchen Teil davon sein ... 

 

Das Rathaus von Viana
Das Rathaus von Viana

6. Tag: Die letzten km dieser Caminotour: von Viana nach Logroño ( 11km, 2h 3/4 ). Nach Viana gibt es ein eher leichtes Wanderprogramm, vorbei erst an Obst- und Gemüsegärten, bis man die Kapelle der Virgen de las Cuevas erreicht. Und dann kommt  schon bald Logroño, die lebendige Hauptstadt der Weinanbauregion Rioja. An Sakralbauten ist als erstes die sehr sehenswerte Kathedrale ( Concatedral ) de Santa María de la Redonda aus dem 16 - 18. Jh. zu nennen,  deren aufstrebende  Zwillingstürme die Altstadt hoch überragen ( Besuchszeit abends: 18-20:45h ). Gleich nach dem Überqueren der Ebrobrücke befindet sich rechts die Iglesia Imperial de Santa María de Palacio ( siehe das untere Photo ); dieser gotische Bau aus dem 12. / 13. Jh. ist insbesondere bekannt für seinen spitz zulaufenden, achteckigen Turm ( "die Nadel", "la aguja" , 18 Jh. ) , ein markantes Wahrzeichen im Stadtbild Logroños. Unterschlagen wollen wir nicht die einschiffige Iglesia de Santiago el Real ( 16. Jh. ), stilistisch im Wesentlichen  eine Kombination aus Renaissance und Barock, ist sie nicht nur sehenswert aufgrund des Hauptportals mit einer Jakobs-Darstellung eines kriegerischen Maurentöters ( Santiago Matamoros ), auch das Innere der Kirche bietet recht viele Kunstschätze, die einen Besuch lohnend machen.

Das Hotel ist in unmittelbarer Nähe der Altstadt und der Calle Portales mit ihren Läden und Kneipen, der Kathedrale, dem Marktviertel mit angrenzendem Schlemmerparidies in der Calle Laurel mit ihren Tapa-Bars. Und zum Abschluß der diesjährigen Wandertour ...  eine professionelle Weinverkostung, die Rioja läßt grüssen!

Logroño, Hauptstadt der Rioja und der Río Ebro
Logroño, Hauptstadt der Rioja und der Río Ebro

7. Tag: Rückreise nach Madrid, "geordneter Rückzug". Der Bus verläßt Logroño um 9h und die Ankunft am Madrider Flughafen Adolfo Suárez ( Barajas ) Airport ist so gegen 13h. Ein persönlicher Tourbegleiter ist im Bus mit an Bord, um sicherzustellen, daß am Ende alle Tour-Teilnehmer den richtigen Abflugterminal finden. Dann heißt es Abschied nehmen vom Camino de Santiago und von Spanien ... an dieser Stelle wünschen wir von Camino Partners allen "Mitstreitern" eine gute und sichere Heimreise! Wir sagen hasta luego und vielleicht, vielleicht gibt es ja bald ein Wiedersehen!

Anreise am Samstag, Abreise am Freitag! Jeden Tag begleitete Touren! Jeder Tag beginnt beim Frühstück mit einem Briefing-Blatt über den Tagesroutenverlauf und weiteren Informationen ...